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Chronik 1914 - 2011
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| 1914 |
Gründungsversammlung im Gasthaus "zum Hirschen".
Vereinszweck: Einführung des Religionsunterrichts für evang. Kinder;
Gesuch an polit. Gemeinde Solln zur Abtretung eines Raumes für die
Abhaltung der Gottesdienste (zunächst sollen pro Jahr 12 Gottesdienste
stattfinden); gezielte Mitgliederwerbung bei den evang. Gemeindebewohnern. |
| 1915 |
Politische Gemeinde stellt einen Raum für
Religionsunterricht und zur Abhaltung von Gottesdiensten im Schulhaus zur
Verfügung. Beschluss: einen größeren Platz für einen Kirchenbau zum
käuflichen Erwerb zu suchen, ca. 1 Tagwerk groß, möglichst unter 50 Pfg.
je Quadratfuß. Mitgliederstand: 98. |
| 1919 |
Gründung der Tochtergemeinde Solln. |
| 1922 |
Ankauf der von der Gastwirtschaft "lberl" zum Verkauf
angebotenen Sommerhalle zur Verwendung als Betsaal. Im Mai Baubeginn der
Kirche; Gemeindepfarrer: Theodor Heckel (später Dekan in München).
17.12.1922 Einweihung der Holzkirche – Mitgliederstand: 228. |
| 1928 |
Erstmals Einsatz einer geprüften Krankenpflegerin,
diese erhält im wöchentlichen Wechsel Mittagstisch bei Gemeindegliedern. |
| 1933 |
Satzungsänderung: Erweiterung der Vereinsaufgaben:
Pflege der Gemeindediakonie – Mitgliederzahl sinkt auf 121. |
| 1942 |
Unterstellung des Vereins an die Innere Mission
München. |
| 1944 - 48 |
Mitgliederstand: 232 – Das Vereinsvermögen fiel der
Währungsreform zum Opfer, nur bei äußerster Sparsamkeit ist die
Weiterführung der Diakonissenstation möglich. Für andere Aufgaben
(Kirchenbau) keine Mittel mehr. |
| 1963 |
Verstärkte Werbebemühungen zur Verbesserung der
schwierigen Finanzlage; Einführung eines monatlichen Mindestbeitrages von
DM 1,–. |
| 1987 |
Bezug von Räumlichkeiten im neuen Gemeindehaus an der
Apostelkirche, in denen u. a. regelmäßig die Dienstbesprechungen
(Patientenversorgung u. ä.) des inzwischen umfangreichen Helferkreises
stattfinden. Erste Erfahrungen mit der "Mutter-Kind-Gruppe".
Mitgliederstand erstmals knapp über 400. |
| 1989 |
Erweiterung des Angebotes Kinderspielgruppen:
dreistufige Gruppen unter fachkundiger Leitung werden eingeführt. |
| 2002 |
Die drangvolle Enge im Schwestern-Büro ist endlich zu
Ende: Der Diakonie-Pavillon ist bezugsfertig. |
| 2003 |
Mitarbeiterstand: Pflege 7 haupt- und 12 nebenamtliche
Kräfte, Kinder: 1 haupt- und 3 nebenamtliche Kräfte, Verwaltung: 2
nebenamtliche Kräfte. Lob vom Diakonischen Werk Nürnberg für bestgeführte
Vereinsleitung. Vorstand, Beirat, Mitarbeiterinnen und Mitglieder können
trotz wirtschaftlich schwieriger Zeiten zuversichtlich ins Jubiläumsjahr
2004 blicken. Mitgliederstand Ende 2003: 522, Mitglieds-Mindestbeitrag:
15,– €. |
| 2005 |
Anton Kopp kandidiert nach über 40-jähriger
Vereinstätigkeit nicht mehr als Vorsitzender. Zu seinem Nachfolger ab
1.1.2006 wird Bernd Hasselhuhn von der Mitgliederversammlung einstimmig
gewählt. |
| 2011 |
Ausgliederung der Diakoniestation aus dem Evang. Verein
wegen Fusion mit den Diakoniestationen Martha-Maria und Pullach. Neue
Aufgabenstellung neben Unterstützung der Diakoniestation sind Kinder- und
Familienarbeit sowie Abhalten von Pflegesprechstunden im Diakoniepavillon. |